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Konzertpresse 

 

„ Konzerte der Berliner Gitarristin können zur Erleuchtung werden."

Ticket: Boris Kehrmann

    

 

Konzerthaus Berlin

Solokonzert "Bach in der Neuen Musik“   

 Tagesspiegel: Volker Straebel

 

"Schlittschuhstille"

„ ...hatte Sabine Oehring ein hervorragend gestaltetes Soloprogrammgeboten, das in seiner Intimität nicht gegensätzlicher hätte sein können. Ihre Gitarrenbearbeitung des „ Ricercar“ aus dem
„Musikalischen Opfer“ umrahmte sie mit zwei Werken des 20. Jahrhunderts, die auf dessen Eingangsthema Bezug nehmen.

Isang Yuns „Königliches Thema“ wandelte sich unter ihren Händen zum expressiv polyphonen Satz, dessen Anlage Oehring mit wunderbar wandelbarer Klanggestaltung verdeutlichte. In „Losheit“ (einer Komposition) ihres früheren Ehemanns Helmut Oehring schimmern nur knappe Themenfragmente aus einem Teppich von präzise gestalteten Geräuschen und live- elektronischen Ostinati hervor.
Sabine Oehring gibt in ihren Bachbearbeitungen den Werken ihre verletzliche Intimität zurück.

Die Violin- Partita in d-moll erklingt trotz horrender Virtuosität spielerisch leicht in der Gigue und mit eindringlichem Ernst in der Sarabande. Sie spürt der „ Stille in der Welt vor Bach“ ebenso nach wie die Uraufführung des Abends, Guy Bettinis „ Äskulap“, welche die Chaconne unter die Lupe geheimnisvoller live-elektronischer Raumaufspaltungen nimmt.“

 

Konzerthaus Berlin

Hans Werner Henze

Sabine Oehring & Boris-Blacher-Ensemble
Tagesspiegel: Volker Straebel

 

"Lesefrüchte"

„… in seiner „Ode an eine Äolsharfe“ folgt Henze bis ins lautmalerische Detail hinein vier Mörike-Gedichten, die um die Sehnsucht nach dem vertrauten Jugendfreunde kreisen.
Der süße Kummer dieser Trauermusik gelang der konzertierenden Gitarristin Sabine Oehring und dem Ensemble unter Friedrich Goldmanns Leitung in bedrückender Eindringlichkeit, scheinbar ungeachtet der oft so unheimlich vertrackten Rhythmik.
…Kaum größer hätte der Gegensatz nicht sein können zu der unglaublich differenzierten, lupenreinen Darstellung der zweiten „Royal Winter Music“ für Gitarre allein. … die Intimität des zarten Spiels Sabine Oehrings, das auch über die Zerrissenheit der schnellen und weiten Läufe und Lagenwechsel des Finalsatzes leicht hinwegging. Drei Shakespeare-Charaktere sind es hier, die dem Komponisten als Ausgangspunkt seiner rhapsodisch-freien Assoziation dienten.
… teilt sich dem Zuhörer ein Grundtenor mit, der sich neben dem rein Technischen der Literaturvertonung durch das ganze Programm zog: Henzes offenes Bekenntnis zur Melancholie, das klingende Eingeständnis seiner eigenen Verwundbarkeit.

 

 

H.W.Henze

Berliner Morgenpost: Wolfgang Schultze

 

"Wie sich ein Komponist von Literatur inspirieren lässt"

"... ein Konzert zu Ehren Hans Werner Henzes, im Kammermusiksaal des Schauspielhauses, ausgerichtet von der hervorragenden Gitarristin Sabine Oehring und dem ausgezeichneten Boris-Blacher-Ensemble unter der Leitung von Friedrich Goldmann.

… die zweite Sonate aus der „ Royal Winter Music“, einem Gitarrenzyklus, der shakespearesche Gestalten portraitiert, spielte Sabine Oehring raffiniert abgetönt. Als Prima inter pares wirkte sie auch bei Henzes musikalischer Verbeugung vor Eduard Mörike mit:„An eine Äolsharfe“, vier teils fast zerbrechlich intime, teils sinnenfroh derbe Klanggedichte, deren Subtilität und dramatische Zuspitzungen das Ensemble eindringlich und beredt gerecht wurde.

 

 

 

 

 

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